Der größte Bereich der Zähne liegt unsichtbar im Knochen und kann somit nur mittels Röntgen untersucht und beurteilt werden. Wie hier gut zu erkennen sieht man von außen gerade mal eine kleine Entzündung und mit dem Röntgen dann das wahre Ausmaß der Schädigung.

 

Eine medizinisch korrekt durchgeführte Zahnbehandlung muß also folgende Kriterien erfüllen:

1. in Narkose: denn sonst können nicht alle Bereiche der Zähne, des Zahnfleisches und der   
Maulhöhle sorgfältig untersucht werden.

2. mit Dentalröntgen: nur so können auch die Bereiche der Zähne die im Kieferknochen lieggen beurteilt werden.

3. sorgfältige Reinigung der Zähne: der Zahnzwischen und subgingival Taschen mittels Ultraschallreiniger. Jeder Zahn wird außerdem sorgfältig untersucht und mittels Sonde geschaut, ob Zahntaschen vorhanden sind und wenn ja wie groß sie sind.

4. danach alle weiteren Schritte: wie chirurgische Zahnentfernung (alle Wurzelspitzen müssen raus), Endotondie, Regulierungen oder was sonst nötig ist

     

News

Vorsicht vor „Steckerln“

Nicht nur das Werfen von Holzsteckerln kann für den Hund sehr gefährlich werden, auch das darauf Herumkauen kann zu erheblichen Verletzungen führen.
Bei diesem armen Patienten hat sich, vermutlich schon vor einiger Zeit, ein Holzstück am Gaumen zwischen den Zähnen eingespiesst. Da 4 Zähne sehr stark beschädigt waren, der Gaumen verletzt und eitrig war, musste der Hund operiert werden. Er hat bedingt durch diese Verletzung die 4 wichtigsten Mahlzähne verloren.
Wir freuen uns, denn mittlerweile geht es dem Hund schon wieder besser.

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