Der größte Bereich der Zähne liegt unsichtbar im Knochen und kann somit nur mittels Röntgen untersucht und beurteilt werden. Wie hier gut zu erkennen sieht man von außen gerade mal eine kleine Entzündung und mit dem Röntgen dann das wahre Ausmaß der Schädigung.

 

Eine medizinisch korrekt durchgeführte Zahnbehandlung muß also folgende Kriterien erfüllen:

1. in Narkose: denn sonst können nicht alle Bereiche der Zähne, des Zahnfleisches und der   
Maulhöhle sorgfältig untersucht werden.

2. mit Dentalröntgen: nur so können auch die Bereiche der Zähne die im Kieferknochen lieggen beurteilt werden.

3. sorgfältige Reinigung der Zähne: der Zahnzwischen und subgingival Taschen mittels Ultraschallreiniger. Jeder Zahn wird außerdem sorgfältig untersucht und mittels Sonde geschaut, ob Zahntaschen vorhanden sind und wenn ja wie groß sie sind.

4. danach alle weiteren Schritte: wie chirurgische Zahnentfernung (alle Wurzelspitzen müssen raus), Endotondie, Regulierungen oder was sonst nötig ist

     

News

Fall des Monats Dezember

Eine Labrador-Hündin ist mit Verdacht auf Kreuzbandriss zu uns gekommen.
Bei der Untersuchung wurd außerdem eine springende Kniescheibe (Patellaluxation) festgestellt.
Da dies beim Labrador eher selten vorkommt lag der Verdacht nahe, dass eine Fehlstellung des Hinterbeines zu diesen Problemen geführt haben könnte.
Desahlb wurde in Narkose auch ein HD-Röntgen gemacht und eine hochgradige Hüftdysplasie desselben Beines festgestellt.
Es ergaben sich somit 3 Problemkreise - die herausspringende Kniescheibe, der Kreuzbandriss und die Hüftdysplasie - alles am gleichen Bein.

Stufe 1 des erarbeitetenden Planes hat die Hündin bis jetzt gut überstanden, zumind. 1 weitere Operation wird noch folgen.
Wir halten Euch bei dem sehr spannenden Fall am Laufenden.

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